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Der Deutsche E-Sport feiert einen weiteren, entscheidenden Erfolg: Mit dem Beschluss des Steueränderungsgesetzes 2025 hat der Bundestag grünes Licht für die jahrelang geforderte Gemeinnützigkeit von E-Sport-Vereinen gegeben. Damit endet eine lange politische Hängepartie, die bereits im Koalitionsvertrag von 2018 begann. Für den Entwurf stimmten die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD, was die breite Akzeptanz dieses politischen Meilensteins unterstreicht.

Diese Bundestagsentscheidung gilt als wegweisender Schritt für die gesamte Games-Branche und vor allem für das ehrenamtliche Engagement im digitalen Raum. Sie signalisiert, dass die Politik die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz des E-Sports in Deutschland anerkennt.

Welche Vorteile bringt die Gemeinnützigkeit?

Die steuerrechtliche Anerkennung der Gemeinnützigkeit eröffnet E-Sport-Vereinen eine Reihe von essenziellen Vorteilen, die ihren Aufbau und ihre langfristige Existenz sichern:

  1. Steuerliche Begünstigungen: Die Vereine werden künftig von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit.
  2. Spenden und Förderung: Sie erhalten die Möglichkeit, Spendenbescheinigungen auszustellen. Dies macht Spenden steuerlich absetzbar und erleichtert den Zugang zu wichtigen öffentlichen Fördermitteln.
  3. Breitensport-Stärkung: Der Status vereinfacht die Inanspruchnahme von Ehrenamtspauschalen und des Übungsleiterfreibetrags, was für die Organisation des E-Sport-Breitensports von größter Bedeutung ist.

Positive Erwartungen in der Bevölkerung

Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit wird von der Mehrheit der Bevölkerung als zeitgemäß betrachtet. Einer repräsentativen Umfrage des Game–Verbands zufolge halten rund 7 von 10 Deutschen (69 Prozent) die Anerkennung für richtig.

Besonders groß ist die Aufgeschlossenheit bei Eltern von Minderjährigen: 51 Prozent der Erziehungsberechtigten können sich vorstellen, ihren Nachwuchs bei einem E-Sport-Verein anzumelden, vorausgesetzt, dieser legt den Fokus auf die Vermittlung des richtigen Umgangs mit digitalen Medien. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) erwartet zudem eine allgemeine Belebung der Vereinskultur, und 58 Prozent sehen eine Steigerung der Attraktivität Deutschlands als E-Sport-Standort.

Der Lange Weg und die Letzte Hürde

Der Weg zur Gemeinnützigkeit war langwierig und von starkem Widerstand geprägt. Konservative Stimmen, darunter prominente Kritiker wie der frühere DFB-Präsident Reinhard Grindel, lehnten die Anerkennung vehement ab und bezeichneten E-Sport als „absolute Verarmung“. Diese politischen und bürokratischen Vorbehalte verzögerten die gesetzliche Umsetzung immer wieder.

Obwohl der Bundestag nun den entscheidenden Schritt getan hat, muss der Bundesrat dem Gesetz noch zustimmen. Erst dann ist die politische Hängepartie endgültig beendet. Die E-Sport-Szene blickt gespannt auf die finale Entscheidung. Unabhängig von politischen Entscheidungen können E-Sport-Fans ihre Wetten auf E-Sport-Events bei lizenzierten Anbietern platzieren. GamblersGo bietet stets aktuelle Glücksspiel Bewertungen und Vergleiche der besten Wettanbieter für E-Sport Wetten.

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